Das Kammerorchester Berlin

wurde 1945 gegründet und gehört zu den führenden Orchestern in Berlin.

Unter dem ersten künstlerischem Leiter, Helmut Koch, wurde es zu einem Begriff in der Musikwelt. In dieser Zeit erhielt das Ensemble neben dem Goethe-Preis der Stadt Berlin auch verschiedene Auszeichungen, darunter den Grand Prix du Disque und den Japanischen Schallplattenpreis für die Einspielungen von 'Juditha Triumphans' von Antonio Vivaldi, für Claudio Monteverdis 'L'Orfeo' und für 'Betulia Liberata' von Wolfgang Amadeus Mozart. Weiterhin international hervorgehoben wurde das Kammerorchester Berlin durch Konzertreisen in bedeutende Musikzentren.

In den Jahren 1970 bis 1990 war das Orchester mit dem Sänger und Dirigenten Peter Schreier verbunden, mit dem es zahlreiche Tourneen und CD- und Fernsehproduktionen durchführte. Unter anderem wurden sämtliche weltliche Kantaten von J. S. Bach für das Fernsehen produziert. Darüber hinaus arbeitete das Kammerorchester Berlin in dieser Zeit mit Künstlern wie Vittorio Negri, Ludwig Güttler, Kurt Masur und Jeffrey Tate.

In der jüngeren Zeit wurde die Zusammenarbeit vor allem mit Künstlern wie Renaud Capucon, Paul Lewis, Michael Sanderling, Katrin Scholz, Christian Mandeal und Michael Erxleben gepflegt. Einladungen zu Festivals wie dem Rheingau Musikfestival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Canarias Musikfestival sowie dem Musikfestival Pollença/Mallorca und Konzertreisen nach Japan, in die USA und die Türkei, nach Polen, Spanien, Brasilien, Argentinien, Chile, Ecuador und Peru unterstreichen die internationale Ausstrahlung des Kammerorchester Berlin.